seidenblume.

kaum wage ich
dich anzusehn
schon ein blick in sehnsucht
könnte zuviel sein
dich zerbrechen
zerreißen
zerstreuen
und am ende wäre ich wieder
allein –

lieber werfe ich dir
gar keinen blick zu
lieber verzichte ich
auf jeden kontakt
und sei es nur
eine zarte berührung –

am besten wird es sein
ich nehme dich und
stelle dich an einen platz
an dem ich dir nichts
antun kann –

ich will dich nicht
verletzen
kleine seidenblume

*

(eingereicht zum literaturwettbewerb 2011 der akademie graz. thema: ‚zeitgenössische liebesgedichte‘.)

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2 Kommentare zu “seidenblume.

  1. Pingback: achtung, dieb.stahl! (#kolumne) | sinn.wort.spiel.

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