einfach so. (6)

tagsüber sitzt sie in ihrem kleinen büro.
ihrer oase.
da fühlt sie sich geschützt. das meer weit weg.
nur das rauschen der wellen im ohr.

abends bleibt sie dann oft länger. geht noch ein gläschen wein trinken. oder zum friseur.
auch heute sitzt sie noch im büro. die dämmerung lässt die schatten wachsen. sie kennt jeden einzelnen, hat sie alle schon gesehen. ihre kolleginnen gehen nach hause. vorbei an ihr.

einfach so, als ob sie nicht da wäre.

nur die eine nicht, die schaut herein.
“lust auf einen cosmopolitan?”
sie lächelt. “gerne, ja.”
die andere nickt, will wieder gehen.
“ich hol noch meinen mantel, dann komm ich wieder.

und du solltest dir noch die haare trocknen, die sind so nass und schaumig.”

(weiter.lesen.)

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Ein Kommentar zu “einfach so. (6)

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