einfach so. (8)

in dieser nacht schläft sie kaum.

draußen hört sie das meer rauschen, kann noch die hitze des tages spüren.
ihr nackter körper unter dem seidentuch räkelt sich.
sucht den schlaf.
vergebens.
sie steht auf, verzichtet auf den kimono, geht einfach so hinaus ins licht des mondes. schaut auf die wellen, kann nicht verstehen, warum sie manchmal so

(eisblau)

unheimlich wirken.
sie steht am strand, die zehen im wasser, der körper umspielt vom licht des mondes.
kein geräusch, kein lufthauch stört diesen moment.

doch schon im nächsten zieht sie die nase nach oben. so steht sie da, unbewegt, mit gekräuselter nase, und lauscht und schnuppert und wartet.
sie riecht jemanden, hinter ihr, sie kann es auch fühlen, jemand ist

(stahlblau)

ganz nahe bei ihr, sieht sie an, atmet tief. sie steht da, noch immer unbewegt, erstarrt, fühlt den

(himmelblauen)

blick sich in ihren rücken bohren. atem streift ihren hals, sie erschaudert.
im nächsten moment ist sie wieder allein am strand.
allein mit den schaumkronen auf dem meer.

(weiter.lesen.)

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4 Kommentare zu “einfach so. (8)

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