einfach so. (10)

endlich abend.

jetzt ein schaumbad, da macht ihr der schaum nichts aus, da mag sie ihn, weil er sie an den zehen kitzelt, am hals berührt. das wasser läuft leise in die wanne, sie öffnet eine flasche und riecht daran.

guavenschaumbad.
sie liebt diesen duft, er beruhigt, entspannt, verführt.

dann
raus aus der wanne, eingewickelt in ein kuscheliges tuch. sie legt sich auf ihr bett, ist völlig entspannt, hört die brandung des meeres rauschen, schön klingt das, wenn sie es nicht sehen muss.
doch da ist es wieder, dieses

atmen, hauchen,

direkt am hals, es bewegt sich abwärts.
sie wagt nicht, die augen zu öffnen, aus angst, das nichts zu sehen, das über ihr zu sein scheint. das hauchen wandert weiter, öffnet ihr tuch, und da liegt sie, nackt, im mondlicht, unfähig sich zu bewegen, unfähig, den atem nicht zu genießen.
am bauchnabel stoppt das hauchen, kehrt um, wieder nach oben richtung hals, hält am linken ohr. sie zittert, aus angst, aus freude, sie hofft, es möge enden und dass es nie mehr aufhöre. es ist wunderbar und es ist schrecklich, und am schrecklichsten ist, dass es

(weg!)

plötzlich aufhört. kein hauchen mehr, sie fühlt, dass sie wieder allein ist. immer noch zitternd wickelt sie sich wieder in ihr tuch, dreht sich zur seite, hofft auf träume.
und schläft ein.

(weiter.lesen.)

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Ein Kommentar zu “einfach so. (10)

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