einfach so. (14)

montag.

wie immer aufstehen, wecker ausschalten, kimono an, hin zum fenster. draußen peitscht der sturm die wellen auf, treibt sie zum ufer, nahe ans haus.
enttäuscht dreht sie sich um. wieder keine sonne. wieder nur der sturm.
sie geht zum schrank, steht ratlos davor. was soll sie heute im büro? ihre gedanken sind beim meer. nichts anderes hat platz in ihr, nur das meer.
so blau, so unergründlich. und der sturm.
sturm am montag lässt das meer noch bedrohlicher werden. lässt die mauern erzittern.

einsturzgefahr!

ich muss weg hier. raus aus dem haus, weg vom sturm, weg vom

(blauen meer)

strand. ganz weg.

ich werde jetzt erst einmal frühstücken. mit einem kaffee wird alles gut.
einfach so, wie immer.

sie dreht sich weg vom schrank. schaut zu boden. ein zufall?
da. ein kleiner dunkler fleck auf dem boden. ist das noch ein rest schaum?

der letzte rest von gestern.
von der frau.
vom meer.

(weiter.lesen.)

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Ein Kommentar zu “einfach so. (14)

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