roter regen. (10)

kühle dunkel.heit empfing mich.
alle fenster.läden waren geschlossen, hie und da drang jedoch ein wenig sonnen.schein durch einen schlitz und ich konnte staub.körnchen tanzen sehen.
es fühlte sich groß.artig an, hier zu sein.
endlich angekommen zu sein.
und ich hoffte, dass ich nun beginnen konnte

zu werden.

erfüllt von einer plötzlichen freude stürmte ich wieder zu meinem auto, um meinen besitz zu holen. viel war es nicht, was ich mitgebracht hatte, vor allem bücher und unter.lagen, die mir das leben der lady eleonore näher bringen sollten, es aber bisher noch nicht getan hatten.
meine möbel hatte ich alle der örtlichen armensammlung gespendet, denn mein rosen.haus war möbliert – zwar nicht gerade nach meinem geschmack, aber ich wollte nichts an meinem neuen haus verändern, was nicht unbedingt sein musste.

die nächsten stunden verbrachte ich damit, mein neues zuhause zu erforschen, vom dach.boden bis zum keller.
es gab nicht sonderlich viele dinge, die meine aufmerksamkeit erregt hätten –

alte bilder an zerfetzten tapeten.wänden, motten.befallene möbel in staubigen zimmern und kitschiger krims.krams, den ich am liebsten sofort entsorgt hätte – doch ganz hinten in meinem kopf hörte ich eine leise stimme, die mich davon abhielt.

einzig der keller erweckte mein interesse.
er schien zu pulsieren, war von einem eigen.artigen roten licht erfüllt,
und wenn ich ganz genau hinhörte, mit geschlossenen augen, glaubte ich

jemanden singen zu hören.

(weiter.lesen.)

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Ein Kommentar zu “roter regen. (10)

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