roter regen. (15)

der gesang.
ja.
seit ich an diesem morgen aufgewacht war, schien der gesang durch das gesamte haus zu schallen. doch irgend.wie nicht richtig laut, ich konnte den gesang mehr fühlen als hören.
wieder murmelte der wider.stand in mir.

wie sollte man denn bitteschön gesang in sich fühlen?
das klang alles so verrückt.
ich hatte mich zwar seit meinen studien über lady eleonore damit abgefunden, dass die leute in meiner umgebung mich für verrückt hielten, aber im moment war ich selbst davon überzeugt, verrückt zu sein.

es gab nur eine möglichkeit – ich musste in den keller gehen, mit meiner taschen.lampe, am besten auch mit einer axt, um die tür aufschlagen zu können. dort unten im keller würde ich mich davon überzeugen, dass niemand sang, dass ich allein in meinem rosen.haus wohnte –

und dass ich nicht verrückt war.

(weiter.lesen.)

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7 Kommentare zu “roter regen. (15)

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