kühler wind weht um die zehen.

die nachmittage sind noch warm.
aber es ist diese spezielle wärme, die, die anders wärmt als die sonne im hoch.sommer –
irgendwie rötlicher, eindringlicher, weniger.
ein schritt aus der sonne, hinein in den schatten, schon zieht eine gänse.haut herauf und läßt mich erschaudern.
die sonnen.strahlen, die nachmittags noch durch die terrassen.tür herein.blitzen, weichen gegen abend einem kühlen wind, der um die zehen weht und mich dazu zwingt, die nackten füße doch in wärmende socken zu stecken.

ist es nun soweit?
müssen wir abschied nehmen?
sollten wir die liegen im garten gegen eine feuer.stelle austauschen,
den pool auslassen und den laub.rechen aus der garage holen?

war’s das für heuer, lieber sommer?
dann heißt es also
herzlich willkommen, lieber herbst!

wir freuen uns schon darauf, maroni auf dem griller zu braten, mit klammen fingern alt.weiber.sommer.fäden aus dem haar zu fischen und und aus den bunten blättern große haufen zu bauen, wirklich.
denn was gibt es schöneres, als am frühen abend am ofen zu sitzen, eine kleine strick.arbeit auf dem schoß, dampfenden tee in der tasse?

eben.
nichts.

 

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