leise und leer.

sanftes tapsen auf der obersten treppe.
nein –
nur das knarren der hölzernen stufen.
ein leises schnurren,
ganz sacht, kaum zu hören.
doch nein –
nur das rauschen des regens vor dem fenster.
kleine pfoten, die an der schlafzimmer.tür um einlass bitten.
auch das nicht –
es war bloß ein traum.

abends dann das ersehnte maunzen aus dem garten.
endlich!
doch nichts als kälte kommt von draußen herein, umspielt die knöchel, fast zärtlich und sanft –
und hinterlässt nur einen eisigen schauer.
einen eisigen schauer, der nicht mehr vergeht, der sich in der seele festsetzt, einen umklammert und nicht mehr loslässt.

leise und leer ist das haus geworden.
leise und leer sind auch die tage,
die stunden, minuten –
und vor allem die nächte.

wo auch immer du jetzt bist, kleine samt.pfote –
gute reise!

***

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