studie menschlicher hilfs.bereitschaft – nach einer wahren begebenheit. (#kolumne)

vor einiger zeit habe ich hier die ‚studie menschlichen fehl.verhaltens‚ veröffentlicht.
die ereignisse der vergangenen tage aber bewegen mich nun dazu, meine sicht.weise zu überdenken, denn –
es geht auch anders.

gerade am halloweens.abend, untermalt von grusel.musik, hatte unsere geliebte samt.pfote vor unseren augen einen schrecklichen unfall.
seitdem sind die tage leise und leer, die abende nicht mehr so kuschelig wie zuvor, die augen der kinder nicht mehr so strahlend wie noch vor ein paar tagen.

und auch, wenn halloween nie wieder so sein wird wie bisher –
jetzt, wo ich wieder ein wenig klarer denken kann, möchte ich hier danke schreiben.
danke an unseren nachbarn, der trotz skeletthafter verkleidung sofort zur stelle war, um noch schlimmeres zu verhindern.
danke an unsere nachbarin, die meine schock.starre erkannte und sich sogleich um unser samt.pfötchen kümmerte.
danke an die freund/innen der kinder, die ohne zu murren diesen abend doch zuhause verbrachten.
und danke an meinen lebens.gefährten, der spät.nachts noch zur tier.ärztin fuhr, der mit mir heiße tränen vergoss, der still.schweigend jene dinge tat, zu denen ich nicht mehr fähig war.

wenn ich es schaffe, dann gehe ich auf die andere straßen.seite und bedanke mich persönlich bei unseren nachbarn –
doch bis dahin wird wohl noch ein wenig zeit vergehen müssen.

***

kleiner nach.trag:
die zum zeit.punkt des unfalls angerufene tier.rettung hatte übrigens die sprachbox an. auf meine heutige nachfrage hin erklärt man mir, der diensthabende würde ein sms bekommen, sobald man auf die sprachbox spricht.
toll.
und was hat man als tier.halter/in davon?
die sprachbox sagt einem nicht, dass man drauf sprechen soll.
auch nicht, was nachher passiert.
es hebt einfach nur keiner ab.
was macht man also, wenn man schnelle hilfe benötigt?
wohl nicht auf eine mailbox sprechen und seelen.ruhig auf was.auch.immer warten.
ich weiß nicht, was ich getan hätte, wäre ich allein gewesen.
mein lebens.gefährte hat mich erst auf die idee gebracht, es doch mal bei der tier.ärztin zu versuchen –
deshalb ein großes danke an unsere tier.ärztin, die auch abends noch ans telefon geht und rasche hilfe anbietet!

***

info:
die tier.rettung hat mir erklärt, dass man auch unter 112 hilfe für sein tier bekommt – das ist vielleicht eine information, die man unter den menschen bekannt machen sollte!

***

© Denis Junker - Fotolia.com

© Denis Junker – Fotolia.com

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4 Kommentare zu “studie menschlicher hilfs.bereitschaft – nach einer wahren begebenheit. (#kolumne)

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