fehler muss man eingestehen können. (#kolumne)

vielleicht erinnert sich noch jemand an den bericht über die deutsch.schularbeit. 
nun, es gibt neuigkeiten.

der junge mann hat den selbst.entdeckten fehler seiner lehrerin gezeigt – samt dazugehörigem duden.eintrag. leider konnte sie die überraschung nur schlecht verbergen – und machte im zuge des sich.selbst.heraus.redens anscheinend den nächsten fehler.
wo sind die zeiten hin, in denen jemand sagen konnte:
hey, ja, entschuldige, da hab ich einen fehler gemacht?

auch ein – wirklich nett formuliertes, eine frage stellendes – mail brachte keine klärung:
die bitte, das thema beim elternsprechtag zu bereden, wurde abgelehnt – da werde sie sicher keine zeit für so etwas verschwenden.
ich könne natürlich in die sprech.stunde kommen – die aber findet zu einem zeit.punkt statt, an dem normal.arbeitende menschen nicht einfach mal schnell den schreib.tisch verlassen können.
irgendwie habe ich doch echt angenommen, am elternsprechtag könnten eltern dinge besprechen, die ihnen am herzen liegen – aber weit gefehlt, die lehrer/innen bestimmen, was geredet wird.
und wann.
es geht ja auch nur um mein kind, was weiß ich denn schon.

nun, jeder sucht sich seine feinde selber aus,
sagt ein altes indianer.sprichwort.
richtig.
das gilt auch für lehrer/innen.

ich werde jedenfalls sämtliche haus.übungen nach.kontrollieren, auch die schul.arbeiten und andere übungen.
und dann überleg ich mir was.
ich nehme es jedenfalls nicht so hin, dass die deutsche sprache mit füßen getreten wird!

**
nach.trag.
der mail.wechsel zwischen mir und der dame ist mittlerweile nicht mehr sehr nett, ich habe daher die bremse gezogen, mich entschuldigt – aber ich verstehe noch immer nicht, warum sie nicht einfach ihren fehler zugibt.  mehr wäre gar nicht nötig.
schade ist das.
bei uns zuhause gibt es jetzt jedenfalls eine fehler.sammlung.
und dann, irgendwann, einen termin bei direktor.

***

© Denis Junker - Fotolia.com

© Denis Junker – Fotolia.com

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11 Kommentare zu “fehler muss man eingestehen können. (#kolumne)

      • Eigentlich wäre das Geschehene (spätestens im Wiederholungsfall und fortdauernder Uneinsichtigkeit) beim Schulleiter zu positionieren. Der Lehrerin ist Hilfe anzubieten oder zu ermöglichen. Evtl. würde daraus auch ein „Fall“ für die Schulaufsicht. Andererseits müssen die Kinder vor einer Instrumentalisierung geschützt werden. Ja, das Mindeste ist, die Korrekturen der Lehrer zu kontrollieren und den Kindern elterliche Nachhilfe in Rechtschreibung zukommen lassen.

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        • ja. das mach ich auch. ich sammle jetzt alle fehler – und dann besuch ich den schul.leiter. v.a. nach den unverschämtheiten, die sie mir an den kopf geschrieben hat, per mail.

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    • sollte dies eine kritik an meinem schreib.stil hier auf dem blog sein, dann empfehle ich, die punkt.spiel seite zu lesen.
      ansonsten: stimmt. leider.

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  1. Pingback: vom können und nicht.können. (#kolumne) | sinn.wort.spiel.

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