neues jahr, neues glück. (#kolumne)

ein neues jahr hat angefangen.
und wieder sind die erwartungen aller groß –
werden wir dieses jahr im lotto gewinnen?
werden wir dieses jahr ein buch veröffentlichen?
werden wir dieses jahr die erhofften fünf.zehn kilo abnehmen?

wahrscheinlich nicht.
wahrscheinlich wird das sogar nie passieren.
denn mit den erwartungen ist das so eine sache –
je größer sie sind, umso größer ist auch die enttäuschung.
und dann kommt der frust.

ich habe für dieses jahr nur einen vorsatz:
keinen vorsatz zu haben.
ich möchte zufrieden sein mit dem, was ich habe.
ich möchte leser/innen auf meinem blog eine freude machen, anstatt zu versuchen, hundert.tausende mit einem buch zu erreichen, das viel zu schnell veröffentlicht wurde.
und ich möchte mich über kleinigkeiten freuen, anstatt mich über enttäuschungen zu ärgern.

denn freude ist viel schöner als frust –
aber das wissen wir ja alle.
wir müssten es nur endlich glauben.

***

© Denis Junker - Fotolia.com

© Denis Junker – Fotolia.com

 

 

 

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4 Kommentare zu “neues jahr, neues glück. (#kolumne)

  1. Ich habe die gleichen Gedanken, ich teile sie mit dir. :)

    Die Freude an dem was man hat sind viel größer, als wenn man mehr erwartet und es nie eintrifft. Man kann damit nur gewinnen. :)

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  2. Hat dies auf Red Skies over Paradise rebloggt und kommentierte:
    „zufrieden sein mit dem was ich habe“ | Da kommt mir das Grimmsche Märchen „Von den Fischer und siine Fru“ in den Sinn. Eine Erzählung, „die vor maßlosen Ansprüchen warnt und illustriert, dass Hochmut vor dem Fall kommt“. | Auch kommt mir das Sprichwort „Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach“ in den Sinn. „Für Wilhelm Schmid, Philosoph der Lebenskunst, steht der Spatz für das Alltägliche, die Taube für das Spektakuläre. Und wer nur Tauben will, wird unzufrieden.“ Schmid sagt weiter, dass „Der kleine, robuste Spatz [.] für den Alltag [steht], und ich rate dazu, sich stärker mit dem Alltag anzufreunden, gerade in der Liebe, in der viele von der Taube oder vom Täuberich träumen. Es ist ein moderner Irrtum, zu glauben, die Liebe könne ausschließlich auf Gefühlen beruhen und auf den Alltag verzichten. Früher war das umgekehrt. Im Leben spielt der Alltag eine sehr große Rolle, und diejenigen, die ständig gegen ihn aufbegehren, reiben sich auf.“ Auf die Frage, „Liegt im Sich-Zufriedengeben nicht etwas Resignatives?“ antwortete er: „Wenn es bei der Zufriedenheit allein bleibt, ja. Aber gerade dann, wenn ich auch mal mit dem Gewöhnlichen zufrieden bin, kann ich mich zum Außergewöhnlichen aufschwingen, auch mit ein und demselben anderen. Der Mensch will natürlich immer wieder aufbrechen und nach den Sternen greifen.“ | Lebensbedingungen, in denen ich leide, versuche ich zu verändern oder, wenn dies nicht gelingt, sie zu verlasse. Wenn auch das nicht geht, dann versuche ich mich mit ihnen anzufreunden. Dies gelingt umso besser, je weniger Gefühle im Spiel sind.

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    • das stimmt!
      das kenne ich – daran hab ich aber gar nicht gedacht.

      danke für die erinnerung.

      und schau – schon bin ich ein bissl zufriedener. ;)

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