um.frage. (#kolumne)

heute möchte ich mal eine frage stellen.
ja, das mache ich öfter.
aber diesmal stelle ich die frage nicht nur mir,
und nicht nur rein rhetorisch.
nein, heute möchte ich antworten.

und damit ich niemanden beeinflusse, schreibe ich sonst nichts dazu.

***

es geht um folgendes:

angenommen, Eure kinder müssten von der schule aus ein seminar in Eurer heimat.stadt besuchen. dazu bucht die lehr.person einen tollen  referenten aus einer anderen stadt, der einen seminar.beitrag verlangt und dessen anreise Ihr zahlen müsst. (an der entscheidung, welches seminar von welchem referenten gewählt wird, wart Ihr nicht beteiligt.)
dann aber erfahrt Ihr, dass es einen ebenso erfahrenen referenten in Eurer heimat.stadt gibt, dessen seminare kosten.los (oder sehr viel billiger) angeboten werden, weil sie über einen verein laufen, der kinder und jugendliche unterstützt (z.B.) –
was würdet Ihr tun?


***

vielen dank für Eure antworten!

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20 Kommentare zu “um.frage. (#kolumne)

  1. Pingback: vom wollen und vom müssen. (#kolumne) | sinn.wort.spiel.

  2. Ich kann auch keiner Antwort eindeutig zustimmen, verstehe aber deinen Ärger. Was ich mir in dem Fall wünschen würde: VORHER über die unterschiedlichen Alternativen informiert zu werden, damit die Eltern entscheiden können, ob ihnen der möglicherweise bessere Referent das Geld wert ist. Dann abstimmen und fertig.

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  3. Ich würde die Lehrperson ansprechen und fragen, warum das ein toller Referent ist. Denn wenn es wirklich ein toller Referent ist, ist der tolle Referent dem ebenso erfahrenen, aber nicht so tollen Referenten vorzuziehen. Der Seminarerfolg, die Nachhaltigkeit steht und fällt mit dem Charisma des Referenten. Dann wäre ich auch bereit, die Mehrkosten zu tragen. Wurde das teure Seminar lediglich „gedankenlos“ gebucht, würde ich auf das preiswertere Seminar aufmerksam machen und um Umbuchung bitten. Würde die Lehrperson mit Unverständnis reagieren, wäre mein nächster Ansprechpartner der Klassenelternsprecher und es wäre ein Thema für den nächsten Elternabend.

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    • die erfahrenheit der beiden kann so nicht verglichen werden. dazu fehlen erfahrungswerte.
      aber es wurden keine anderen angebote eingeholt.
      der schon angesprochene klassenelternsprecher findet den preis angemessen, preise vergleichen aber blöd – denn wer zu viele kinder hat, ist selber schuld, wenn er sich den kursbeitrag nicht leisten kann oder will.

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      • Na ja, wir leben im Zeitalter des Neoliberalismus. Hatte sich Gauck nicht auch gerade im Sinne des Elternsprechers geäußert? (-; Kinder zu haben, heißt für Normalverdiener mit materiellen Entbehrungen leben zu müssen. Und niemand ahnt auch nur ansatzweise, was Kinder an Geld im Laufe der Jahre kosten. Tröstlich ist, dass alle Liebe, die in die Kinder gesteckt wird, irgendwann zurückfließt. Und dafür lohnt es sich! Zurück zur Schule: Augen zu und durch. Irgendwann ist die Schulzeit vorbei. Gute, alternative Schulen kosten auch viel Geld.

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      • OK, dir geht es nicht ums Geld. Anderen Elternhäusern vielleicht schon. Die Lehrperson wird ihre Gründe haben, warum sie es sich einfach gemacht hat. Ob der Lehrperson bewusst ist, dass sie mit dem Erstbestennehmen Familien fiskalisch bevormundet?

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  4. Mein Antwort wäre, ist leider nicht dabei, oder nur zur Hälfte. Ich würde Antwort 4 nehmen und dann mit dem entsprechenden Infos auf zum Direktor und ihn damit Konfrontieren. Wie es sein kann das eine Lehrkraft ohne die richtigen Infos einfach etwas bestimmt, was Finanziell mal wieder aus dem normalen Klassenetat tritt. Und wieso ,nicht vorher nachgeprüft wurde und die Eltern informiert wurden. Ob es hier nur drum geht, das sich eine Lehrkraft versucht zu profilieren. Und wie die Schule einfach daraus ein Muss machen kann ohne eine andere Variante zu sehen. Sollte sich darauf hin der Rektor/in verschließen, gibt es noch die Möglichkeit, solch eine Bevormundung auch über Presse und Netzwerk an die Öffentlichkeit zu bringen. Damit Schulen nicht denken, sie können alles machen ohne Kontrolle.

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          • Bin nach Bulgarien, von hier aus mache ich mein Ding. Sowie dieser Versuch in 12 Monaten 12 Bücher zu schreiben und zu veröffentlichen. Weil ich hier nebenbei, das Geld verdiene was ich dafür brauch. Als ich in Deutschland war, wollte niemand was von der Idee wissen. Die geilste Antwort war dazu: “ Wir bezahlen doch nicht ihr besseres Hobby.“ Habe immer den Mund aufgemacht und leider wollten es die anderen nie hören. Jetzt kommen Antworten aus Ecken, wo ich sie nie erwartet hätte.

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  5. für mich war die Frage fast schon rhetorisch……Es gibt durchaus viele Familien, die mit ihrem Geld haushalten müssen und umsonst gibt es ja auch nicht den Verein, der solche Dinge unterstützt.
    beste Grüße und ein schönes WE,
    Marlis Hofmann

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  6. meine antwort ist oben nicht drin, deshalb auf diesem wege: ich würde demjenigen, der seinen lebensunterhalt damit verdient unterstützen – vorausgesetzt natürlich, dass er kompetent und gut ist. es gibt genügend leute, die selbständig sind und ums überleben kämpfen. und wenn es mir möglich ist, diesen beitrag zu bezahlen, diesen beitrag, für den ich eine entsprechende gegenleistung bekomme, die mich persönlich auch weiter bringt, dann würde ich es definitiv so machen. und die leute, die kein geld haben, die können ja dann in das umsonst-seminar gehen. da ist dann genügend platz, weil ja diejenigen, die sich ein seminar leisten können, in dem anderen sind, und keine plätze blockieren.

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    • darum gehts nicht. :)
      es ist ein sehr löblicher ansatz – wirklich.
      und es ist kein selb.ständiger, der das seminar macht.

      es geht darum: das seminar MUSS besucht werden. es gibt kein ‚ich geh woanders hin‘.

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