aus und vorbei. (#kolumne)

aus und vorbei.
ich gebe zu, das klingt schlimmer, als es ist –
aber verwundert bin ich doch.

da geht frau eine kooperation mit einer buch.handlung ein –
bekomm ein buch, schreib eine rezension.
klassisch.
und dann, auch klassisch, die kleiner.finger.ganze.hand.geschichte –
hier könnte noch was gepostet werden, es gäbe eine aktion zu bewerben, da verlinken, dort vernetzen.
klar, dass da manchmal fragen auftauchen.
aber achtung!
fragen!
die sind rabiat, machen un.ordnung und gefährden jegliche konstruktive zusammen.arbeit!
also bloß keine fragen beantworten, lieber den kopf in den sand stecken und so tun, als wär nix.

nein, meine art der kommunikation ist das nicht.
ich stelle gerne fragen, wenn ich etwas machen soll – schließlich möchte ich es richtig machen.
und ich erwarte auch antworten auf meine fragen.
natürlich kann ich auch manchmal ein wenig fies fragen, aber ist es nicht so:
oft kommen die besten antworten, wenn frau vorher ein wenig blöd gefragt hat.
oder fies.
manchmal kommt dann aber auch gar nichts mehr.
nichts.
kein einziger satz.
nicht mal ein i.punkt.
wenn das öfter als drei.mal vorkommt, ziehe ich für mich die konsequenzen –
ich vollende das, was begonnen wurde, so, dass alle zufrieden sind, und gehe dann meines weges.

oder ich schlage mich mit gemeinen mails herum, die hinter meinem rücken versendet werden, sehe mich mit schmähungen konfrontiert, die aus der luft gegriffen sind, und finde mich am ende in der position der entlassenen – obwohl ich doch gekündigt habe.
klingt nach ‚frau lehrer, der david hat mein lineal böse angeschaut!‘ ?
definitiv.
ist aber das wahre leben –
und keines.wegs nur in der volks.schule zu finden.

warum nur können menschen nicht einfach miteinander reden.
auch gerne mal lauter, ja, auch das muss sein,
MANCHMAL MUSS MAN SEIN GEGENÜBER EINFACH ANSCHREIEN!

aber dann,
wenn der sturm vor.rüber ist, dann setzt man sich an einen tisch, schaut sich in die augen, prostet sich nett zu und vergisst, was war, geht einfach weiter.
oder man sitzt daheim vor dem computer, stampft unter dem tisch mit dem fuß auf und schreibt ein böses mail.
an alle, die mit der sache eigentlich nichts zu tun haben –
und am besten noch an sich selbst.

natürlich, ja, ich mache das auch manchmal, keine frage –
am ende aber schäme ich mich meistens dafür.
ich mein, wie alt bin ich?

*

adieu, liebe buch.bloggerinnen,
adieu #internetliebling.
es war schön mit euch –
aber manchmal soll es eben nicht sein.

***

© Denis Junker - Fotolia.com

© Denis Junker – Fotolia.com

 

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6 Kommentare zu “aus und vorbei. (#kolumne)

      • Oooooooder
        wir machen uns die persönlichen Wasauchimmer bewusst und können uns dann auf dem Nebenschauplatz ganz befreit um die Sache an sich kümmern.

        Theoretisch eine gute Idee, oder?

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        • jaaa. das wär a hit.
          dann könnt man offen über dinge reden, sich aus.reden und miteinander.reden und am end wär alles gut.

          wahl.weise steckt man aber den kopf in den sand, ärgert sich grün und blau und versendet geschützt von den eigenen vier wänden elektronische post.
          :D
          tip.top.

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