bade.wanne. (6)

ich glaube, heute war die klappe wieder offen, es muss so sein, ich glaube, dass mir warm ist.
kuschelig warm, überall.
und meine gedanken sind heute so träge, vielleicht habe ich im schlaf etwas zu essen bekommen. vielleicht sogar pfirsicheistee. nein, kein pfirsicheistee, den würde ich schmecken, noch immer, und ich glaube nicht, dass ich schlafend trinken kann, aber ich habe es auch noch nie ausprobiert.
ob ich es ausprobieren sollte, irgendwann?

meine gedanken sind heute so träge, ich kann sie nicht fassen, da und weg, da und gleich wieder weg, so wie ich, so wie das licht, der pfirsicheistee, die wellen, die klappe, die schritte, bin ich da, bin ich weg, wo bin ich?

moment, moment, nicht so schnell, langsam denken, langsam, ganz langsam, wo bin ich?

wo

bin

ich?

ich bin

down by the water, nein, down in the water, ich werde ihre hand nehmen, oder ist es seine hand, ich werde sie wieder sehen, ihn, aber ich will nicht!, ich will ihn nie wieder sehen, nie wieder, ich will, dass er diese klappe nie wieder öffnet und nie mehr kommt und mich in ruhe lässt und den eistee einer anderen gibt und das licht und das lied und ich will weg und ich kann nicht, ich kann nicht weg, oh help me jesus, bitte, irgendwo musst du doch sein, herr jesus christ, ich ertrage das alles, da musst du  doch irgendwo sein, ich gehe hier unter, ich ertrinke, ich will auch ertrinken, aber ich habe angst, tut sterben weh?

***

(weiter.lesen.)

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Ein Kommentar zu “bade.wanne. (6)

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