bade.wanne. (8)

ist da jemand?

hallo?

bist du da?

ich glaube, ich bin allein, schon wieder noch immer allein.
keine schritte.
keine musik.
dabei fühle ich mich so klar heute. meine gedanken drehen sich nicht mehr im kreis. ich kann auch das wasser nicht mehr riechen. bin ich denn überhaupt noch im wasser, vielleicht war das alles nur ein traum.

über mir ist licht, oh mein gott, ich sehe eine lampe über mir, aber sie wirkt so verschwommen, bin ich denn unter wasser, ich glaube, ich sehe wellen, wellen, ich kann sie hören, sie erzählen mir soviel, ja, kommt her meine lieben, ich höre euch zu!

sie werden mir helfen, so schön sind ihre geschichten, sie erzählen von sommertagen und pfirsicheistee, von sonnenstrahlen, wind und meer, ach, wie lang war ich schon nicht mehr im meer, salzkrusten auf meinen lippen, herrlich.

war das der schrei einer möwe? ich glaube fast, das war der schrei einer möwe, ich bin am meer, wie wunderbar, am meer, er hat mich befreit, ja!

ich bin frei, ich kann das

***

(weiter.lesen.)

***

wie alles begann.
bade.wanne. (1)

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Ein Kommentar zu “bade.wanne. (8)

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