bade.wanne. (11)

aus.
ja, aus.
ende.
ich mache es.
ich beende das alles hier.
jetzt.

nein!
ich darf nicht über so etwas nachdenken!

ich werde nicht darüber nachdenken.
ich muss auch nicht mehr darüber nachdenken.
ich muss gar nichts mehr machen –
nur das eine, sonst nichts.
ja, das muss ich machen, es bleibt mir nichts anderes mehr zu tun.

keine trauer bitte –
wer wird mich schon vermissen? ich habe niemanden und ich bin niemand.
ich zerfließe –
aber das habe ich schon immer gewusst, tief im herzen wußte ich:
am ende werde ich zerfließen.

‚finde dich selbst, erkenne dich, und nimm dein leben in die hand.‘
das sagte schon mein vater immer.
das werde ich tun.
jetzt.
aus.
ja, aus.
ende.
ich mache es.
ich nehme mein leben in die hand, ich mache das, was ich schon vor langer zeit hätte machen müssen:
ich werde untertauchen.

ich werde meinen mund öffnen
und
ich werde einen großen schluck nehmen.
und noch einen.
noch viele.
ja, genau das werde ich machen.

los jetzt!
los!
ich mache es.
jetzt.

drei.

zwei.

eins.

***

(weiter.lesen.)

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9 Kommentare zu “bade.wanne. (11)

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