die sache mit dem #aluhut. (#kolumne)

ich hab es heute mal wieder getan –
ich hab versucht, mit selbst.ernannten kämpfer/innen für die gute sache zu diskutieren.
im klar.text:
mit der dame vom goldenen alu.hut.
keine frage, eine tolle sache, die da aufgezogen wurde:
der kampf gegen verschwörungs.theorien und ratten.fänger, aufklärung über all die abstrusen theorien, die es im internet gibt –
und es gibt viele davon!
nicht dagagen zu kämpfen wäre grob fahrlässig!

manchmal aber, da seh ich dann ein bild, einen cartoon oder einen screen.shot, der all die gverschwörungs.gläubigen lächerlich macht, und denk mir spontan:
nein, das ist zu viel, too much, das treibt diese menschen doch noch mehr in die arme derer, die ihnen blödsinn erzählen, die sie verwirren und sie in einem labyrinth aus nicht.wissen und verschwörungs.kram so lange in die irre leiten, bis es kein entkommen mehr gibt.
dafür jede menge verständnis und gehirn.wäsche.

und dann, selten nur mehr, aber doch, wage ich einen  kommentar –
und es endet jedes mal gleich:

lässige überheblichkeit, weil man als kommentierende ja keine ahnung hat und eigentlich nichts versteht, pseudo.lustige antworten, weil es eigentlich gerade gar nicht interessiert, was wirklich passiert, welche mechanismen im hintergrund ablaufen und wie man diese durchbrechen könnte –
und dann, ganz am ende, als i.tüpfelchen, ein ‚du bist doch eigentlich genau gleich wie die verschörungs.theoretiker‘.
klar, der satz muss kommen.
nein wirklich, er muss kommen –
denn wenn man gegen jemanden diskutiert, der eigentlich dieselbe meinung vertritt wie man selbst, der nur manchmal darauf hinweist, dass es einen tick zu weit geht, wie soll man dann auch argumentieren?
wann würde ja gegen sich selbst argumentieren.
da ist es viel einfacher, sich besser vorzukommen, klüger, schlauer und wissender – und zu vergessen, dass es genau das ist, was auch die aluhut.träger/innen machen.

interessant find ich dann immer, dass die mit.diskutierenden den denk.ansatz verstehen, ruhigen blutes diskutieren (danke dafür!), nur die admins auf diesen seiten reagieren meist so.
und nachdem ich selbst mal admine auf diversen seiten im internet war und menschen an dieser aufgabe zerbrechen sehen habe, hab ich für mich die theorie entwickelt:
wer sich zu sehr mit dem sumpf beschäftigt, den zieht der sumpf irgendwann an.
soll heißen:
exakt jene argumente, die man sonst anprangert, finden sich plötzlich im eigenen denken, wenn auch in eine andere richtung gedreht.
aber lächerlich machen und argumente nicht mal ansatz.weise gelten zu lassen, das sind jene mechanismen der verschwörer/innen, der rassist/innen, der lügner/innen.

so wollen wir nicht werden!

lasst uns doch gemeinsam an einem strang ziehen, lasst uns gemeinsam für die gute sache kämpfen – auch wenn das team manchmal unterschiedliche meinungen hat.
das muss erlaubt sein, ohne spott und häme.

denn spot und häme haben eine freundin in die arme der impf.gegner/innen getrieben, eine bekannte in die fänge der orgonit.mafia, und einst meine eigene mutter in den glauben an erdmagnetische strahlung, die mittels überteuerter matratze kanalisiert werden kann.
und muss, natürlich.

verlieren wir doch eines nicht aus den augen:
das gemeinsam ziel.

denn dieses ziel ist eines, für das es sich zu kämpfen lohnt.
also kämpfen wir!

*

© Denis Junker - Fotolia.com

© Denis Junker – Fotolia.com

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