weil respekt auch im yoga wichtig ist. (#kolumne)

nicht einmal mehr ein monat, dann ist das yoga.teacher.training geschichte.
dann halte ich (hoffentlich) mein zertifikat in händen und kann anderen menschen meine liebe zum yoga weitergeben.
und auch wenn ich vor der abschluss.prüfung keine angst habe, so kann es doch nicht schaden, in übung zu bleiben, weiter.zu.lernen, nach dem anstrengenden sommer wieder selbst yoga.klassen zu besuchen und mit freundinnen auf der matte zu stehen.

wobei –
das mit der freundschaft ist so eine sache.

klar, da gibt es diese menschen, die man kennen.lernt und sofort merkt:
wir yogieren auf derselben wellen.länge.
und dann gibt es welche, bei denen dauert es ein wenig, man muss sich erst zusammen.yogieren, und erkennt am ende:
wir sind schwestern im geiste.

ich bin wirklich sehr dank.bar dafür, dass ich beides erleben und wunder.bare menschen kennen.lernen durfte, menschen, die mir mittlerweile sehr ans herz gewachsen sind – und das nicht nur, wenn wir gemeinsam auf der matte stehen.

doch auch, wenn wir im yoga immer predigen, dass wir alle gleich sind, dass wir uns respektieren sollen und dass es an uns liegt, dinge zu verändern –
das ist leichter gesagt als getan.

wenn man etwa in eine yoga.stunde kommt, gesichter aus dem teacher.training sieht, ihnen ein erfreutes hallo entgegen.schmettert –
und von einigen nicht mal einen blick erwidert bekommt, während fremde menschen mit einem breiten lächeln zurück.grüßen.
wenn das anschließende ‚gespräch‘ über die prüfung so steif ist, dass man am liebsten davon.laufen möchte.
wenn man einen sommer lang sein bestes gibt, um ein yoga.studio am laufen zu halten, die familie deswegen vernachlässigt –
und am ende das ‚opfer‘ ist, das angeblich alles falsch gemacht hat.
wenn man jemandem hilft, texte für ihn schreibt, eine kleine freundschaft entsteht –
und plötzlich diejenige ist, derentwegen dieser jemand sein teacher.training angeblich nicht beenden kann …
auch wenn das nur eine lüge ist, weh tut es trotzdem.

es ist leichter, fremden menschen yogische dinge zu vermitteln, als diese dinge auch selbst zu leben –
so ist es mit allen dingen im leben, klar.
aber ein hallo nach einer zehn.monatigen gemeinsamen ausbildung sollte schon drin sein.
weil das wenig mit yoga, sondern viel mehr mit respekt zu tun hat …
ich grüße sogar die obdach.losen, an denen ich vorbei.gehe, eben weil das eine sache des respekts ist.

um es yogisch auszudrücken:
ich werde es wohl für mein leben annehmen, dass manche dinge nicht so laufen, wie ich es mir vorstelle –
aber ich werde mir nicht von gefühls.wolken den blick auf das wesentliche vernebeln lassen.
ich werde es nicht mehr zulassen, dass ich in garudasana um.falle, weil ich ständig daran denken muss, dass mich jemand nicht grüßt, der für mein leben eigentlich bedeutungs.los ist –
weil es wichtigere dinge gibt, weil ich es ohnehin nicht ändern kann, und weil es viele menschen gibt, die mir ein noch lauteres hallo zurück.schmettern …
und weil das ganz wunder.bar ist.

und vor.allem:
weil es das ist, worauf es ankommt –
egal ob auf der matte oder abseits im echten leben.
danke!
#namaste!

***

© Denis Junker - Fotolia.com

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2 Kommentare zu “weil respekt auch im yoga wichtig ist. (#kolumne)

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