vom liptauer.

herbst.zeit ist ja bekanntlich wander.zeit –
rein in die warme jacke und raus in die natur.
und was darf man dabei nicht vergessen?
genau – a zünftige jausn.
brot, aufstrich, ein bisschen gemüse und warmer tee – fertig ist die brot.zeit.

besonders beliebt: liptauer!
allein schon das wort lässt mir das wasser im mund zusammenlaufen. doch mit den produkten, die ich im laden bisher so gefunden habe, bin ich nur mäßig zufrieden – zuviel paprika, zu wenig salz, oder doch umgekehrt? auch mit der farbe ist es so eine sache: von gelb über hell.rot bis hin zu so.rot.dass.man.es.kaum.glauben.kann ist alles dabei.
nein, meinen neuen lieblings.liptauer muss ich mir wohl selber machen.

die firma spice world aus salzburg hat ein liptauer.gewürz in ihrem sortiment – auf meine nachfrage hin hat man sich auch sofort bereit erklärt, mir ein probesackerl zur verfügung zu stellen.
und weil ich alle zutaten auch schon zuhause hatte, verbrachte ich den gestrigen nachmittag mal wieder in der küche.
zugegeben – recht lang hat das kochen nicht gedauert.

für den liptauer.aufstrich braucht man speisetopfen, eine kleine zwiebel (mir schmecken weiße besser als rote, aber das ist geschmackssache), ein wenig apfelessig – und das original liptauergewürz.

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als erstes schneidet man den zwiebel – möglichst klein, damit er dann im liptauer zu schmecken ist, sich jedoch nicht zu sehr in den vordergrund drängt.

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dann schwitzt man den zwiebel in etwas butter an und gibt das liptauergewürz dazu. durch das erhitzen in der pfanne werden die gewürze erst so richtig aktiviert und können ihr aroma besonders gut entfalten. wer das noch nie ausprobiert hat, sollte es unbedingt versuchen: allein der geruch ist schon ein wahnsinn!
liptauer liegt in der luft – köstlich!

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zum ablöschen kommt ein kleiner schluck wasser mit apfelessig dazu. das ganze dann auf niedriger stufe ein wenig köcheln lassen, bis der zwiebel weich und das essigwasser eingedickt ist.
(zu diesem zeitpunkt duftete meine küche schon so wunderbar, dass meine gesamte familie schlange stand, um endlich den liptauer kosten zu dürfen.)

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die zwiebel.gewürz.masse ein wenig abkühlen lassen und dann mit dem topfen vermengen. das dauert ein weilchen, bis der topfen komplett die rote farbe des paprikapulvers annimmt, also heißt es rühren, rühren, rühren.

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stille breitet sich in der küche aus, als der aufstrich dann endlich fertig und auf den broten verteilt ist. kein geräusch ist zu hören, nur leises schmatzen, und hin und wieder ein ‚hmm‘.
offenbar schmeckt es allen – und wirklich:
der liptauer ist gelungen.
ein wunderbarer mix aus geröstetem zwiebel, paprika, knoblauch, kümmel und pfeffer. sogar ein leichtes apfel.essig.aroma ist zu erschmecken, wenn man den aufstrich auf der zunge zergehen lässt – und das sollte man wirklich tun.
ja, es klingt kitschig, aber es ist wahrlich ein feuerwerk der aromen.

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diesen liptauer.aufstrich werden wir wohl öfter machen – geht schnell, schmeckt lecker, und ist eine tolle erweiterung für die gesunde jause.

mahlzeit!

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auftrags.schreiberei.

juhu!
ich darf wieder dichten!

also, dichten nicht im exakten wort.sinn –
aber ich darf mir kleine geschichten ausdenken.
geschichten über mord und totschlag, über verfärbtes wasser und fehlenden strom, über gespenster, die davonlaufen, und einen uhr.turm ohne zeiger.
geschichten, die dann zu rätseln werden, zu hinweisen auf einen schatz, der gefunden werden möchte.

warum?
das wird noch nicht verraten, darf noch nicht verraten werden.
weil die website, für die ich schreibe, noch nicht online ist.
aber wenn, dann!

und ich freu mich drauf!
weil ich gerne rätsel löse –
und mir noch viel lieber rätsel und kleine geschichten ausdenke.

also dranbleiben, liebe rätsel.freund/innen –
es bleibt spannend!

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© Denis Junker - Fotolia.com

© Denis Junker – Fotolia.com

 

erfinder.geist.

hört Ihr ihn auch, wenn er durchs zimmer weht?
spät.nachts, wenn alles versunken ist in schillernden träumen, dann kommt er zu mir.
leise nur, ganz sacht, mit einem gewisperten
achuuuuu
streift er meinen nacken, berüht mich am kopf –
und schickt mir wort.fetzen, gedanken.gänge.

aha!
rufe ich aus, innerlich, um niemanden zu wecken.
und schon greifen die finger zum blei.stift, kritzeln wörter aufs papier, die kein wörter.buch je gesehen hat.
so soll es ein,
raunt er mir ins ohr, ist stolz auf mich und weht weiter, hin zu anderen, die ihn dringender brauchen als ich –
den erfinder.geist.

es muss nicht immer bieder sein.

nein, es darf auch mal wild sein, ausgeflippt, vielleicht sogar ein wenig verrucht.
was?
na, das leben!

verrucht sein, klingt das nicht fantastisch!?
eben.
eben drum!
ich bin jetzt verrucht – mal sehen, ob ich das kann.

(bitte sehr, ich schreibe verruchte texte. hier nachzulesen. aber achtung – vollljährigkeit kann nicht schaden!)

im jobhimmel.

so – die presseaussendung für jobhimmel.at ist nun fertig geschrieben.
einmal lang, einmal kurz.
vor allem für studentInnen und junge leute ist das eine gute seite –
hier findet man studentenjobs, ferialjobs,praktika.

klick mal rein!