von den kleinen dingen. (#kolumne) (#ytt)

zwanzig kleine gesichter sehen mich erwartungs.voll an. zwanzig kleine gesichter, die nicht genau wissen, was auf sie zu.kommt – außer der tat.sache, dass mein für sie überraschender besuch eine aus.zeit vom schnöden schul.alltag bedeutet. wir sitzen im sessel.kreis und sprechen … Weiterlesen

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zerbrochen. (#lyrik)

heute nacht ist etwas
zerbrochen
ganz leise
ist ein teil des ganzen
abgesplittert
hat seinen glanz verloren
und liegt jetzt irgendwo
unter dem sofa

ich kann noch das glitzern erkennen
ganz schwach
wenn ich mit der taschenlampe die
staubflusen unter dem sofa erschrecke
vielleicht
finde ich es noch rechtzeitig
das verlorene stück
und kann es wieder zum leuchten bringen –

aber sicher bin ich mir nicht

*

bade.wanne. (12)

das wasser war überall.
ebenso die dunkelheit.
und die kälte.

am schlimmsten aber war die vollkommene orientierungslosigkeit, das völlige fehlen von gestern und heute.
an das kalte wasser hatte ich mich schon gewöhnt, gezwungenermaßen, auch an das gefühl, meine haut wäre ein alter waschlappen, der sich langsam ablöst und zersetzt.

doch die ungewissheit, wann diese klappe wieder geöffnet werden würde, wann ich endlich den lichtstrahl wieder erkennen konnte, der mich blendete, den ich aber versuche festzuhalten in meiner erinnerung – diese ungewissheit machte mich verrückt.

bloß nicht loslassen, halt es fest!
schrie mein herz, denn es konnte eine kleine ewigkeit vergehen, bevor der lichtstrahl erneut hoffnung auf ein ende meiner qual machte.
hoffen, warten, sekunden zählen –
oder zählte ich schon stunden?
vielleicht tage?

manchmal zitterte ich noch, aber nur ein wenig, denn zuviel zittern ließ das wasser wellen schlagen, ganz kleine nur, doch das geräusch der sich brechenden wellen hallte so lange nach, als wollte es nie wieder aufhören.

und die stille war wichtig, die stille durfte ich nicht durchbrechen, ich musste doch auf die schritte hören, ich durfte sie nicht verpassen!
diese schritte, die kurzes licht brachten, auch kleine speisen, naschereien manchmal, und ganz selten einen schluck selbstgemachten eistee – und die dann wieder verhallten, bis ich sie nur noch in der erinnerung hörte, während ich wieder versuchte, das wasser, die kälte und die dunkelheit zu vergessen, und an schönere tage dachte, an denen ich mir den eistee noch selber eingeschenkt hatte.

***

(ende)

***
*
***

wie alles begann:

bade.wanne. (1)

das wasser ist überall.
ebenso die dunkelheit.
und die kälte.

am schlimmsten aber ist die vollkommene orientierungslosigkeit, das völlige fehlen von gestern und heute.
an das kalte wasser habe ich mich schon gewöhnt, gezwungenermaßen, auch an das gefühl, meine haut wäre ein alter waschlappen, der sich langsam ablöst und zersetzt.

doch die ungewissheit, wann diese klappe wieder geöffnet wird, wann ich endlich den lichtstrahl wieder erkennen kann, der mich blendet, den ich aber versuche festzuhalten in meiner erinnerung – diese ungewissheit macht mich verrückt.

bloß nicht loslassen, halt es fest!
schreit mein herz, denn es kann eine kleine ewigkeit vergehen, bevor der lichtstrahl erneut hoffnung auf ein ende meiner qual macht.
hoffen, warten, sekunden zählen –
oder zähle ich schon stunden?
vielleicht tage?

manchmal zittere ich noch, aber nur ein wenig, denn zuviel zittern lässt das wasser wellen schlagen, ganz kleine nur, doch das geräusch der sich brechenden wellen hallt so lange nach, als wolle es nie wieder aufhören.

und die stille ist wichtig, die stille darf ich nicht durchbrechen, ich muss doch auf die schritte hören, ich darf sie nicht verpassen!
diese schritte, die kurzes licht bringen, auch kleine speisen, naschereien manchmal, und ganz selten einen schluck selbstgemachten eistee – und die dann wieder verhallen, bis ich sie nur noch in der erinnerung höre, während ich wieder versuche, das wasser, die kälte und die dunkelheit zu vergessen, und an schönere tage denke, an denen ich mir den eistee noch selber hatte einschenken können.

***

(weiter.lesen.)

im frühlingsherz. (#lyrik)

‚Immer grünt Immergrün
Immer wieder blühn
Verzeihung und Bemühn
Im Frühlingsherz –
Auf lebt dein Lachen wieder
Und übt schon neue Lieder
Im  Frühlingsherz.‘
 (dieses gedicht stammt von aka teraka.)
((abstimmen bitte mit den sternchen unter dem artikel hier.))