weihnachts.zeit.

es ist wieder so.weit.
schön!

und schon schneit es wieder auf dem blog.
das mag ich.

* * *

sinn.wort.spiel.

wenns draußen stürmt,
wenns draußen schneit,
dann ist wahrscheinlich weihnachts.zeit.

wir trinken punsch,
wir trinken tee,
und purzeln lachend durch den schnee.

und abends dann,
in dunkler nacht,
da werden kerzen angemacht.

da wird gekuschelt auf dem bett –
nett.

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regen.tropfen.

regen.tropfen
klopfen
an mein fenster.

sie tragen
kragen
aus eis und schnee.

ihr kleinen,
feinen,
friert ihr denn nicht?

da lachen sie nur mit rotem gesicht.

***

advent.

die farbe der stille. (#kolume)

stille.
nicht nur im haus, nein, auch im garten –
und ringsumher.

es ist eine andere stille, eine greifbare, eine, die eine farbe hat.
silber.grau ist die stille, die im wohn.zimmer schwebt, laut.los fast, wie nebel.schwaden.
nur viel glänzender, glitzernder, durch.sichtiger.

kurz halte ich inne, als ich früh.morgens den leeren raum betrete.
die welt rings um mich scheint eingefroren zu sein, still zu stehen.
nichts scheint diese stille durch.brechen zu können.

doch woher kommt dieser silberne glanz?
wort.los drehe ich mich um mich selbst.
und da entdecke ich es.
ja!
da draußen, dort, auf der wiese, im gebüsch, auf dem vogel.häuschen,
dort sitzt sie, die eiserne stille.

und obwohl es drinnen flauschig warm ist,
kann ich sie fühlen, die stille, wie sie sich an meine zehen schmiegt,
wie sie einen finger an die lippen legt, als wolle sie mir sagen,
pst, sei still, genieß es nur.

mit dem heißen kaffee in der hand sitze ich am sofa und schaue nach draußen.
dort, wo sonst grüne blätter zu sehen sind, liegt jetzt die stille und dämpft das licht.
es ist eine silberne stille, die hereinkommt und alles überdeckt.
schön.

***

© Denis Junker - Fotolia.com

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