garten.stille. (#lyrik)

wenig zeit.
vor.weihnachts.stress.

und trotzdem:
so still.
und so schön!

sinn.wort.spiel.

stille liegt über dem garten.
pst.
kein wort!

nur die kleinen, rot.gelben tänzer fliegen durch die luft.
laut.los, ohne auch nur das geringste geräusch.
erst, wenn sie ihr grünes ziel erreichen, geben sie ein seufzen von sich.
ganz leise, nicht mehr als ein rascheln, eine sanfte berührung –
dann wieder stille.

stille liegt über dem garten.
pst.
kein wort!

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die farbe der stille. (#kolume)

still wird es.
alle jahre wieder.
und alle jahre wieder ist es schön.

sinn.wort.spiel.

stille.
nicht nur im haus, nein, auch im garten –
und ringsumher.

es ist eine andere stille, eine greifbare, eine, die eine farbe hat.
siber.grau ist die stille, die im wohn.zimmer schwebt, laut.los fast, wie nebel.schwaden.
nur viel glänzender, glitzernder, durchsichtiger.

kurz halte ich inne, als ich früh.morgens den leeren raum betrete.
die welt rings um mich scheint eingefroren zu sein, still zu stehen.
nichts scheint diese stille durchbrechen zu können.

doch woher kommt dieser silberne glanz?
wort.los drehe ich mich um mich selbst.
und da entdecke ich es.
ja!
da draußen, dort, auf der wiese, im gebüsch, auf dem vogel.häuschen,
dort sitzt sie, die eiserne stille.

und obwohl es drinnen flauschig warm ist,
kann ich sie fühlen, die stille, wie sie sich an meine zehen schmiegt,
wie sie einen finger an die lippen legt, als wolle sie mir sagen,
pst, sei still, genieß es nur.

mit dem heißen kaffee…

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regen.tropfen.

regen.tropfen
klopfen
an mein fenster.

sie tragen
kragen
aus eis und schnee.

ihr kleinen,
feinen,
friert ihr denn nicht?

da lachen sie nur mit rotem gesicht.

***

advent.