Und schon ist es vorbei – eine Art Rückblick.

gedanken.sammlung nach meiner yoga.lehr.ausbildung.
spannend!

Sibl and the Wheel | Yoga

Ich kann mich noch ganz genau erinnern, wie aufgeregt ich vor dem ersten Yogateachertrainings-Wochenende war.
Die verrücktesten Gedanken gingen mir durch den Kopf –
und dann wieder war er ganz leer, weil ich nicht wusste, was ich denken sollte.

Da waren so viele neue Gesichter, so viele unterschiedliche Menschen, so viele verschiedene Arten zu yogieren –
und mitten drin ich, mit klopfendem Herzen, aber einem Lächeln im Gesicht.

© Sibl and the Wheel © Sibl and the Wheel am 1. Tag der YLA

Ich,
die beim ersten Zusammentreffen noch groß erklärt hat, die Ausbildung für sich selbst machen zu wollen –
und die diesen Plan dann schon vier Wochen später über den Haufen warf, weil das Angebot, Karenzvertretung in einem Yogastudio sein zu dürfen, doch spannender war als dieses für mich selbst.

Die ersten Wochenenden waren unglaublich spannend –
wir durften geniale Menschen kennenlernen, die uns als Gastlehrende unterrichteten, wir erfuhren an jedem einzelnen…

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weil respekt auch im yoga wichtig ist. (#kolumne)

nicht einmal mehr ein monat, dann ist das yoga.teacher.training geschichte. dann halte ich (hoffentlich) mein zertifikat in händen und kann anderen menschen meine liebe zum yoga weitergeben. und auch wenn ich vor der abschluss.prüfung keine angst habe, so kann es … Weiterlesen

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ein lächeln im gesicht. (#kolumne) (#ytt)

mein korb ist prall gefüllt, als ich heute morgen das haus verlasse –
ich fühle mich fast ein bisschen wie der nikolaus.

meine magische blaue box ist natürlich auch mit dabei, voll mit kleinen figuren, stopf.wolligen schnee.flocken, muscheln, karten und origami –
einfach allerhand klein.kram, der kinder.augen strahlen lässt und die fantasie anregt.
außerdem hab ich eine nicht.brennende kerze, musik und raum.duft mit –
und eine riesen.portion vor.freude!

schon als ich im kinder.garten ankomme, begrüßen mich die ersten kinder und können es kaum erwarten, mit mir yogieren zu dürfen –
die einen voller freude, weil sie yoga toll finden,
die anderen voller freude, weil sie keine ahnung haben, was auf sie zu.kommt …
aber vor.freude ist ja bekanntlich die schönste freude.

der turn.saal scheint vom morgendlichen sonnen.licht verzaubert zu sein, als ich beginne, im zentrum des kleinen matten.kreises meine utensilien für die winterwanderung aufzubauen, die ich mit den kindern für heute geplant habe …

© Sybille Ebner - sinn.wort.spiel.

© Sybille Ebner – sinn.wort.spiel.

 

 

 

 

 

 

 

 

und nur kurze zeit später kommen auch schon die ersten kleinen yogi/nis in den mittlerweile recht gemütlichen turn.saal und lassen sich mit großen augen auf den matten nieder.

wir beginnen mit einer kurzen vorstellungs.runde und einer ebenso kurzen erklärung, was yoga eigentlich ist.
dann zupft sich jedes kind eine schnee.flocke aus meiner dose voller schnee
und ehe wir uns versehen, befinden wir uns in einem schnee.sturm, weiße flocken werden durch den raum gepustet, begleitet von kichern und leiser musik.
wieder zurück auf der eigenen matte begutachten wir dann gemeinsam die asana.karten, die in der mitte liegen, suchen uns figuren und andere meiner mit.bringsel aus, die dazupassen –
und werden unter anderem zu winterlichen wölfen, glas.klaren eis.zapfen, schläfrigen hasen und klingenden sternen.
die kinder sind voller begeisterung dabei, schlagen lustige variationen der einzelnen asanas vor und freuen sich wie kleine schnee.männer, weil sie es nicht fassen können, dass die große yoga.sybille auch wirklich alle ideen mit.macht.
(dieser neue spitz.name ist wirklich toll, danke!)

irgendwann werden die kleinen dann müde und legen sich auf ihre matten.
dort schließen sie die augen, legen ihre hände auf den bauch, beobachten ihre atmung –
und sind ganz überrascht, wo man den atem überall spüren kann und wie angenehm das ist.
leise musik begleitet uns anschließend bei einer gedanken.reise in einen winterlichen wald, allerhand tiere begegnen uns, wir hören den schnee klirren und sogar, wie sich die sonnen.strahlen in den eis.kristallen brechen.

als dann alle wieder erholt sind, treffen wir uns in der mitte und legen gemeinsam ein winter.blaues mandala –
alle mit einem großen lächeln im gesicht und einer fast un.heimlichen ruhe und gelassenheit …
niemand streitet um die ton.scherben, niemand schubst, niemand hat das gefühl, nicht dazu zu gehören.
es ist einfach nur friedlich und besinn.lich.

und ich,
ich sitze mitten.drin und freu mich wie eine schnee.königin.
beim rausgehen holt sich ein kleiner junge dann seine sammel.karte bei mir ab und sagt:
die zeig ich heut meiner mama, dann können wir vor dem schlafen.gehen yoga machen.
schöner geht es doch kaum, oder?

danke für diese wunder.bare möglichkeit!

*
nächste woche gibt es dann lichterschein.kinderyoga –
ich freu mich schon darauf!

#namaste!

***

© Denis Junker - Fotolia.com

© Denis Junker – Fotolia.com

 

 

 

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von den kleinen dingen. (#kolumne) (#ytt)

zwanzig kleine gesichter sehen mich erwartungs.voll an. zwanzig kleine gesichter, die nicht genau wissen, was auf sie zu.kommt – außer der tat.sache, dass mein für sie überraschender besuch eine aus.zeit vom schnöden schul.alltag bedeutet. wir sitzen im sessel.kreis und sprechen … Weiterlesen

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das ende ist kein ende ist ein anfang. (#kolumne) (#ytt)

heute abend geht mein erstes großes yoga.abenteuer zu ende:
heute abend unterrichte ich hier meine letzte ashtanga.yoga.stunde.

und mittlerweile traue ich mich wirklich zu sagen:
ich unterrichte.
unter anderem, weil ich in den letzten monaten unglaublich viel lernen durfte, weil ich keine angt mehr habe vor dem ablauf der einzelnen asanas, sondern mich darauf konzentrieren kann, was die menschen auf ihren matten machen, weil ich seit der intensiven anatomie.einheit ein wenig besser weiß, worauf genau ich achten und wie ich die yogi/nis ausrichten muss, und weil ich merke, dass ich durch die ausbildung und mein eigenes weiter.lernen doch ein großes stück des weges hinter mich gebracht habe und den menschen, die in meine yoga.stunden kommen, auch ein wenig mehr bieten kann als das bloße ansagen der verschiedenen positionen.

natürlich gibt es gerade im yoga –
wie auch sonst im leben –
immer etwas zu lernen.
man lernt nie aus,
hat schon meine oma immer zu mir gesagt,
und es stimmt.

wenn ich an meine aller.ersten stunden denke, wie nervös ich war, wie wenig ich mich leiten lassen konnte von meinem gefühl und der dynamik, die in der gruppe herrschte –
und wie sehr ich heute meine angst und meine nervosität verloren habe und jede stunde einfach nur genießen kann –
dann wird mir klar:

ich lerne wohl nirgends mehr als auf der matte,
egal ob als lehrling oder lehrende.

© Sybille Ebner - sinn.wort.spiel.

© Sybille Ebner – sinn.wort.spiel.

 

 

 

 

 

und auch, wenn ich nur schöne erinnerungen an die vergangenen monate habe, so anstrengend sie manchmal auch waren, so habe ich doch auch erkannt:

ich hab mich in diesem unterrichten ein bisschen verloren –
mich und meine praxis, obwohl ich jeden tag auf der matte stand …
zuhause, allein.
ich hab wahn.sinnig viel gelernt, jede freie minute genutzt, um noch mehr zu lernen, ich hab philosophische werke ebenso gelesen wie bücher zum korrekten ausrichten und dem perfekten auf.bau einer yoga.stunde, ich hab in wirklich kurzer zeit immens viel theorie in meinen kopf gepumpt.
und ich hab auch gelernt, was es bedeutet, yoga nicht nur als entspannende praxis, sondern auch als business zu betreiben, wie viel zeit das rund.herum beansprucht und wie anstrengend es ist, als lehr.anfängerin bis zu vier stunden in der woche zu unterrichten.
und ich bin glücklich darüber, keine frage:
all dieses wissen gibt mir die gelassenheit, auf der matte zu stehen und die menschen anzulächeln, auf ihre bedürfnisse eingehen zu können und kleinere oder größere wehwehchen mit verschiedenen tipps zu vermeiden.

und doch hab ich mein größeres ziel aus den augen verloren, meinen eigenen weg, das, was yoga für mich ist –
und die suche nach dem, was es sein könnte.
trotz meiner eigenen intensiven heim.praxis wurde yoga vom heiß.geliebten hobby recht schnell zum doch überraschend harten job, der mir und meinen lieben viel abverlangt hat –
ein job, der trotz aller höhen und tiefen aber immer der sein wird, der mich erfüllt,
und den ich nicht mehr auf.geben möchte …
weil es nichts schöneres gibt, als menschen ein entspanntes lächeln ins gesicht zu zaubern.

voller stolz kann ich hier schreiben:
ohne diese wunderbare chance, gleich zu beginn meiner ausbildung unterrichten zu dürfen, hätte ich wohl nicht so viel gelernt –
oder zumindest nicht in diesem kurzen zeit.raum.
ich bin noch immer ein wenig fassungs.los, dass mir jemand so viel vertrauen entgegen gebracht hat (tausend dank dafür!), dass wirklich regel.mäßig menschen in meine stunden gekommen sind (auch dafür: danke!) und wie sehr diese erfahrung mich verändert hat (denn das hat sie, massiv sogar).

man soll dann auf.hören, wenn es am schönsten ist,
auch das hat meine oma immer gesagt –
und auch damit hatte sie wohl recht.
wenn ich an meine heutige abschieds.stunde denke, dann sagt mein gefühl:
freu dich darauf, lass dich wie immer voll darauf ein –
und dann zieh weiter. 

die reise ist noch lange nicht zu ende.
aber das wissen, dass es eine reise ist, dass ich auf dieser reise an vielen stationen aus.steigen werde und jede dieser stationen mich wieder auf die eine oder andere art verändern wird,
dieses wissen macht mich glücklich …
und ein wenig demütig.

© Sybille Ebner - sinn.wort.spiel.

© Sybille Ebner – sinn.wort.spiel.

 

 

 

 

 

 

 

 

die nächste station ist eine weitere wunder.bare, ich seh schon den bahnhof, an dem ich aus.steigen muss, dort stehen viele kinder und winken mir mit lachenden gesichtern zu, weil sie sich auf lustige und spannende yoga.stunden freuen.

meine haupt.station aber wird meine eigene yoga.matte sein, mein yoga.eck, wie ich es nenne –
dort werde ich wieder zu mir finden und meine eigene praxis weiter.führen, intensivieren …
und an meiner erleuchtung arbeiten.
oder so.

© Sybille Ebner – sinn.wort.spiel.

 

 

 

 

 

 

 

 

wie sagte sri k. pattabhi jois so schön?
yoga ist neun.und.neunzig prozent praxis und ein prozent theorie

nun, mehr theorie brauch ich im moment wohl kaum,
ich widme mich jetzt wieder der praxis.

darauf freu ich mich ebenso wie auf die heutige letzte stunde –
und das wiederum zaubert mir ein lächeln ins gesicht.

#namaste!

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© Denis Junker - Fotolia.com

die sache mit den klischees. (#kolumne)

gestern bekam ich eine aufgeregte nachricht eines bekannten: er habe gerade auf meiner facebook.seite gelesen, dass ich nicht an einhorn.fohlen.essenz glauben würde, und dann habe er sich auf meiner seite ein wenig umgesehen und festgestellt, dass ich auch impfen befürworten … Weiterlesen

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yoga ist irgend.wie auch nur ein business – aber ein schönes. (#kolumne)

yoga zu unterrichten ist groß.artig.

das studio auf.sperren, selbst einmal an.kommen, dann alles auf die ankunft der yogis und yoginis vor.bereiten, indirekte stimmungs.beleuchtung ein.schalten, sanfte musik aus.suchen, achtsame worte zum an.kommen wählen, asanas an.sagen und vor.zeigen, dann eine ruhige entspannung an.leiten, wieder achtsame worte wählen, alle aus der entspannung er.wecken –
und in strahlende gesichter blicken.
das ist mit sicherheit einer der schönsten jobs, die man haben kann.

die zeit verfliegt, es ist anstrengend und lustig und jedes mal wieder spannend –
denn man weiß nie, was kommt:
an manchen tagen plant man eine power.klasse, dann kommen die yogierenden und sagen:
och, können wir heute bitte was ruhiges machen, das wär toll!
also wirft man den plan kurzer.hand über bord und macht was ruhiges, bietet anstrengendere alternativen an, durchforstet den inneren yoga.plan nach entspannenden asanas und das i.phone nach der passenden play.list –
die menschen sollen die stunde ja genießen und gerne wieder.kommen.

irgend.wann gehen dann alle wieder nach.hause, die musik ist aus, die lichter ebenso, die erinnerung an die stunde ist noch frisch und wunder.bar –
und man fährt glücklich nach hause,

jedes
einzelne
mal.

aber das ist nicht alles.
denn alle asanas müssen angesagt, vorgezeigt und teil.weise korrigiert werden, damit sich niemand verletzt (und hey: während alle andren schwitzen, lächelt die ober.yogini in der ersten reihe verzückt und spricht auch noch die meiste zeit über), teil.nehmer/innen müssen verzeichnet, rechnungen erstellt und ausgehändigt werden, anfragen werden beantwortet, menschen melden sich an und wieder ab oder auch einfach mal um, glüh.birnen müssen ausgetauscht, klo.papier nachgefüllt werden, der matten.reiniger ist mal leer und der akku vom i.pod ebenso.
und die toilette will genau.so sauber sein wie die matten.
neue yogis und yoginis werden angeworben oder melden sich, manch eine/r braucht besondere unterstützung, etwa bei der wahl der perfekten yoga.matte oder bei der korrekten ausführung von adho mukha svanasana
und natürlich muss man sich vor.bereiten, täglich selbst yogieren, weiter.lernen, für die teil.nehmer/innen und vor allem für sich selbst.

all das (und noch einiges mehr) ist auch yoga unterrichten
und auch das ist wunder.schön, keine frage!

wieso dann diese kolumne?

ganz einfach:
die menschen um einen herum vergessen das gerne.
ach, du bist yoga.lehrerin, wie nett, na das ist aber ein chilliger job, gell?
da trägst du immer bequeme hosen und bist tiefen.entspannt, klasse.

oh schön, eine stunde arbeit am tag, das klingt aber nicht besonders stressig, da würd ich gerne tauschen!

nein, ich möchte ich nicht tauschen, auf keinen fall.
ich finde es groß.artig, was ich machen darf.
aber ich möchte für all die yoga.lehrer/innen da draußen eine lanze brechen:

denn wenn Ihr ein yoga.foto auf einem social.media.kanal seht, dann ist das nicht mal ansatz.weise die realität –
sondern ein schönes foto an einem schönen platz, nicht der arbeits.alltag.

© Sybille Ebner - sinn.wort.spiel.

© Sybille Ebner – sinn.wort.spiel.

niemand sieht den auf.wand dahinter, niemand weiß, wie viel übung nötig war, um  minuten.lang ohne zu wackeln auf einem bein im sonnen.untergang zu stehen, bis das foto so aussieht, wie man es sich vorgestellt hat.

und das macht auch gar nichts –
es ist nur manchmal wichtig, daran zu erinnern,
jene, die zu.sehen, und natürlich auch uns selbst.

denn es ist wahr:
yoga zu unterrichten ist für mich the best job in the world
aber es ist ein richtiger job, einer voller verantwortung für die menschen, einer, für den man üben und lernen muss, einer, den man hoch.konzentriert machen muss, damit man am ende wirklich in strahlende gesichter blicken kann, nicht in verzagte, schmerz.verzerrte.

#namaste!

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© Denis Junker - Fotolia.com

© Denis Junker – Fotolia.com

was yoga mit orchideen gemeinsam hat. (#ytt)

das erste wochen.ende des yoga.teacher.trainings liegt hinter mir.
es war heiß, intensiv, lehr.reich, lustig, tänzerisch und hat wahn.sinnig spaß gemacht.

und mitten drin, während eines anregenden morning.flows, hat sich plötzlich ein gedanke in mir breit gemacht, der mir ein breites grinsen ins gesicht gezaubert hat –
weil er so plötzlich kam, und irgend.wie so un.passend und zeit.gleich auch so wahr erschien:

mit dem yoga ist es wie mit orchideen.
man muss sich gut um beide kümmern – aber nicht zu viel.
und natürlich auch nicht zu wenig.

denn einerseits ist es so:
wer seinen orchideen zu viel wasser gibt, um ihnen gutes zu tun, ertränkt sie.
wer ihnen kein wasser gibt, weil er nur selten an sie denkt, lässt sie verdursten.

und andererseits ist eben auch so:
wer beim yoga zu viel will, auch wenn er es gut meint, wird viel zu schnell an seine grenzen kommen und verzweifelt aufgeben.
wer aber fast gar nichts macht und nur hin.und.wieder ein paar minuten auf der matte verbringt, der wird nie das erreichen, was er eigentlich erreichen könnte.

auch wenn es ein etwas schräger gedanke ist –
für mich als orchideen.und.yoga.freak ist er absolut stimmig und ein wunder.schönes sinn.bild.

in diesem sinne:
liebt Eure orchideen –
und pflegt Euren yoga.weg.

#namaste!

© Sybille Ebner - sinn.wort.spiel.

© Sybille Ebner – sinn.wort.spiel.

 

 

 

matten.gedanken. (#ytt)

die beste freundin jeder yogini?
ihre yoga.matte.
sie schützt, fängt auf, sie wärmt und saugt die schweiß.perlen auf, die beim herabschauenden hund langsam von der nasen.spitze tropfen.
eine yoga.matte könnte geschichten erzählen, würde man sie danach fragen.

und ich muss gestehen:
ich mach das.
ich höre genau hin, was meine matte erzählt, ich lausche ihr, wenn ich ruhig auf ihr liege, und versuche mir zu merken, was sie mir ins ohr flüstert.

heute hat mir meine matte gleich drei geschichten erzählt.
zum einen jene von der älteren dame, die, überwältigt von ihren gefühlen, auf der matte erkennt, wie wunder.bar es ist, sprich.wörtlich den rücken gestärkt zu bekommen und dieses gefühl in den all.tag mitzunehmen.
zum anderen die von der jungen frau, die auf der matte plötzlich einsieht, dass es keinen sinn hat, sich zu verstellen, weil frau einfach ist, wer sie ist – und weil es das ist, worauf es ankommt: sich selbst treu zu bleiben.
und dann noch jene von derselben jungen frau, die sich plötzlich geborgen fühlt, aufgenommen und akzeptiert – weil es beim yoga nicht darauf ankommt, die schönste hose anzuhaben, sondern sich in dieser hose pudel.wohl zu fühlen.

meine yoga.matte schützt mich, sie fängt mich auf, sie wärmt mich und saugt die schweiß.perlen auf, die mir beim herabschauenden hund von der nasen.spitze tropfen.
sie weiß genau, wie oft ich im chaturanga dandasana nicht so stabil war, wie ich es gerne wäre –
und verurteilt mich deswegen nicht.

meine yoga.matte ist meine beste freundin.
und dafür danke ich ihr.

#namaste.

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© Sybille Ebner - sinn.wort.spiel.

© Sybille Ebner – sinn.wort.spiel.

 

 

neue ziele am horizont. (#lektorat) (#ytt)

wie sich manche dinge im leben fügen, ka hätte wirklich große freude damit.

da interessiert frau sich für yoga, plant eine ausbildung zur yoga.lehrerin, um das innere lächeln anderen weitergeben zu können – und just in diesem augen.blick kommt der auftrag, ein buch zu korrigieren, das geschrieben wurde, um menschen zu helfen, sich selbst zu akzeptieren, zu sich zu finden und sich selbst zu lieben.
wie passend!

ich freu mich sehr darüber, diese chance zu bekommen, denn ich bin sicher, dass meine ausbildung und dieses buch ganz wunderbar harmonieren werden – gerade in dieser verwirrenden zeit, in der wir leben, machen es sich viele menschen unnötig schwer.
und vielleicht kann ich ihnen ein kleines bisschen helfen, klarer zu sehen, sich selbst mehr zu akzeptieren, und am ende ein glücklicherer mensch zu sein –

einfach für sich selbst.
einfach, weil es schöner ist, lustiger.
und weil es angenehmer ist, morgens einem glücklichen ich im spiegel zu begegnen als einem, dem das guten morgen nur schwer über die lippen kommt –
und ein lächeln schon gar nicht.

ich freu mich darauf!

#namaste und #danke!

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© Denis Junker - Fotolia.com