zeit ist eine sonderbare sache. (#kolumne)

zeit ist schon eine sonder.bare sache.
manchmal vergeht sie wie im flug – und zwar immer dann, wenn etwas besonders schön ist.
dann wieder scheint sie gar nicht zu vergehen – natürlich genau dann, wenn etwas gerne schneller vorbei sein dürfte.

manchmal aber, da macht sie es genau richtig, die zeit.
sie vergeht so langsam, dass es fast unheimlich scheint, aber nur deshalb, weil alles so wunder.bar ist.
so wunder.bar wie frisch.gebackenes brot etwa, direkt aus dem holz.ofen, noch so warm, dass die butter sich danach zu sehnen scheint, endlich darauf zerfließen zu dürfen.

© Sybille Ebner - sinn.wort.spiel.

© Sybille Ebner – sinn.wort.spiel.

 

 

 

 

 

 

 

oder so wunder.bar wie eine kost.probe herrlicher weine, die wie honig im sonnen.licht glänzen, die den gaumen umschmeicheln und den sommer in einem einzigen tropfen einzufangen vermögen.

© Sybille Ebner - sinn.wort.spiel.

© Sybille Ebner – sinn.wort.spiel.

 

 

 

 

 

 

oder vielleicht auch so wunder.bar wie ein nachmittag im wein.berg, wenn die letzten sonnen.strahlen noch wärmen, eingehüllt in eine kuschelige decke, ein strick.projekt in der hand, oder auch ein glas wein.

© Sybille Ebner - sinn.wort.spiel.

© Sybille Ebner – sinn.wort.spiel.

 

 

 

 

 

 

 

 

die zeit ist eine genießerin, ganz sicher.
denn manchmal, nur selten zwar, aber doch, da macht sie nicht, was sie will, nein, da beobachtet sie, still und heimlich sitzt sie daneben und möchte dabei sein, mehr nicht, nur dabei sein und genießen.
und ehe man sichs versieht, wird aus einer mittäglichen kernöl.eierspeise eine wein.verkostung samt sonnen.untergang und back.hendl.

danke, liebe zeit,
ich freu mich schon auf’s nächste mal.

***

die fotos entstanden auf dem kultur.wein.gut kästenburg in der süd.steiermark.
dort gehen die uhren anders, ganz sicher. wie könnte es auch anders sein – mit einem guten glas wein in der hand holt selbst die hektischste zeit einmal luft, hält den atem an und erfreut sich am duft der herrlichen rosen.
grüßt mir die ilse, wenn ihr vorbei.kommt –
und fragt nach dem frischen brot, es zahlt sich aus.

***

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